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HZL-Patientin, 61 Jahre 1990 zunehmende Mattigkeit, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, beim Anstoßen Bildung von blauen Flecken, Nasenbluten, Atemnot 1991 starker körperlicher Leistungsabfall, verstärktes und häufiges Nasenbluten, im Juli 91 wegen heftigem Nasenbluten im Krankenhaus versorgt. Blutgerinnungsfaktoren wurden im Stadtkrankenhaus Dortmund nicht untersucht, weiteres Nasenbluten wurde vom HNO-Arzt gestillt. 1992 im März gyn. Untersuchungen, im April drei Wochen Grippe mit hohem Fieber, Antibiotika-Behandlung, Einweisung ins Krankenhaus, alle Blutwerte sehr schlecht: Hb-Wert 9,8 Leukozyten 3.200 Thrombozyten 30.000 Milz übernatürlich groß, bei der Knochenmarkspunktion aus beiden Beckenkämmen und dem Brustbein konnte kein untersuchungsfähiges Knochenmark entnommen werden. Mai: Überweisung vom Krankenhaus zum Hämatologen, Diagnose: Haarzell-Leukämie mit einer über 70%igen Infiltration des Knochenmarks. Bildung von großen Hämatomen am ganzen Körper bei Druck. Juni: Injektion mit ROFERON A3, 3 Mill. Einheiten täglich. Da die Thrombozyten auf einen Wert von 10.000 sanken, erhielt ich 4 Beutel zu je 150.000 Thrombozyten verabreicht. Erste messbare Besserung der Blutwerte ab November, Verringerung der Injektionen auf 3x3 Mill. Einheiten ROFERON A3 wöchentlich 1993 März: Erhaltungstherapie 2 Injektionen wöchentlich 1994 Mai: Knochenmarkbiopsie mit dem Ergebnis 10% Haarzellen im Knochenmark 1995 Juni: 1 Injektion pro Woche 1996 gleichbleibend 1997 August: Knochenmarkbiopsie ca. 10% HZ. 1998-2000 Blutwerte fast gleichbleibend: HB-Wert 11,6 Leukozyten 3.100 Thrombozyten 200.000 |