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Was ist Haarzell-Leukämie ?





EINLEITUNG:
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Liebe Leserin,
lieber Leser,

Ihr Arzt hat bei Ihnen eine "Haarzell-Leukämie" festgestellt. Die Diagnose wird sicher bei Ihnen und Ihren Angehörigen viele Fragen aufwerfen, sowohl zur Krankheit selbst als auch zu den möglichen Ursachen und Heilungsaussichten. Sie halten hier eine kleine Einführung in diese seltene "Waisen"-Krankheit" (orphan disease) in der Hand, die bei weniger als zwei unter einer Million Menschen pro Jahr entdeckt wird. Die Erkrankung bestand meistens schon Jahre vor der Feststellung dieser Diagnose.

Diese Broschüre wurde in der amerikanischen Leukämiehilfe als ein Wegweiser für den langen Weg nach der Diagnose entwickelt. Das Heft soll Ihnen die für diese Krankheit wichtigen medizinischen Begriffe erklären. Sie werden daneben auch in die Vorstellungen Ihrer Ärzte eingeführt und erhalten Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu dieser Erkrankung.

Die "hübschen", aber kranken Zellen, die "hairy cells", erregten früh und an verschiedenen Orten das wissenschaftliche Interesse der Blutforscher am Mikroskop. Sie berichteten wiederholt über individuelle Krankheitsverläufe. Aber erst 1957 beschrieb eine junge Ärztin die allgemeinen Zeichen der Krankheit. Sie hatte eine Gruppe von Patienten (gegen den Willen ihrer Lehrer) aus einer Studie mit einem Zytostatikum ausgeschlossen, weil diese Patienten durch das Medikament Nachteile erlitten. Die junge Ärztin berichtete (nun mit dem Einverständnis der Chefs) eben über diese 27 interessanten Krankheitsverläufe. Dabei führten Infektionsprobleme die Gesundheitsrisiken an- nicht die Blutzellvermehrung. Dadurch wurde die Erkennung der HZL erleichtert, und die Behandlungsergebnisse konnten jetzt ausgetauscht werden. Als Ergebnis wurde die Herausnahme der Milz (Splenektomie) als Therapie eingeführt, 1980 wurden die diagnostischen Möglichkeiten weiter verfeinert.

Die moderne Therapie begann 1984. Ein junger Arzt berichtete über verblüffende Erfolge der Behandlung mit Interferon, und 1989 beeindruckten chemische Substanzen durch ihre große Wirksamkeit die Kenner der Krankheit. Seit 1984 konnten die Kranken ihr Leben fast ohne Zusatzbelastung fortsetzen. Und seit dem Jahr 2000 weiß man aus einer Rückschau auf mehr als 10 Jahre HZL-Therapie, dass die Lebenserwartung der Menschen mit HZL nicht mehr von der gleichaltriger Personen ohne diese Diagnose abwich. Keine alternative Therapie kann mehr bieten.

Damit gibt es weltweit inzwischen viele Menschen mit der Diagnose HZL. Sie haben sich in Deutschland zu einem erfolgreichen Selbsthilfeverein zusammengefunden. Die Betroffenen und ihre Angehörigen und Freunde entwickelten einen neuen Umgang mit dieser seltenen Krankheit. Sie wurden ihre eigenen Experten, stellten und stellen neue Fragen und geben oft untereinander schon die Antworten.

Diese Broschüre kann Ihnen bei Ihren Überlegungen im Umgang mit der Krankheit sowie für Gespräche untereinander und mit ihren Ärzten Hilfen bieten.

Ich wünsche Ihnen die Rückkehr Ihres Wohlbefindens und den lange währenden Erfolg der Behandlung, den Sie heute erhoffen dürfen.

Prof. Dr. med. Hans Pralle


BLUTBESTANDTEILE UND KNOCHENMARK
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Blut besteht aus Plasma und den in ihm schwimmenden Zellen.
Plasma ist zum größten Teil aus Wasser zusammengesetzt, in dem wiederum viele chemische Stoffe aufgelöst sind. Diese Stoffe enthalten unter anderem Eiweiß, auch Protein genannt (z.B. Albumin), Hormone (z.B. Schilddrüsenhormone), Mineralien (z.B. Eisen), Vitamine (z.B. Folsäure) und sogenannte Antikörper. Zu diesen Antikörpern gehören auch diese, die wir durch Impfungen (z.B. Poliovirus-Antikörper) entwickelt haben.

Zu den Zellen gehören rote Blutkörperchen (Erythrozyten), Blutplättchen (Thrombozyten) und weiße Blutkörperchen (Leukozyten).
Diese werden nochmals unterteilt in Granulozyten (z.B. Neutrophile, Eosinophile, Basinophile), Monozyten und Lymphozyten (z.B. T-Zellen).

  • Rote Blutkörperchen machen etwa die Hälfte des Blutvolumens aus und sind mit dem sogenannten Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) bestückt. Hämoglobin nimmt den Sauerstoff in der Lunge auf und transportiert ihn weiter zu den Organen, Zellen und Geweben.
  • Blutplättchen sind äußerst kleine Zellen (etwa 1/10 der Größe eines roten Blutkörperchens) und helfen dabei, Blutungen vorzubeugen bzw. sie nach einer Verletzung zu stoppen. Bei jeder Wunde wird die Wand des versorgenden Blutgefäßes verletzt. Die Plättchen heften sich nun an diese Verletzung, verklumpen miteinander und bilden eine Art "Stopfen" an der Blutungsstelle. Später bildet sich daraus ein festes Gerinnsel, so dass die Gefäßwand an dieser Stelle abheilen und wieder in ihren Normalzustand zurückkehren kann.
  • Neutrophile und Monozyten sind Untergruppen der weißen Blutkörperchen. Sie werden auch als Phagozyten (oder Fresszellen) bezeichnet, da sie Bakterien oder Pilze auffressen und somit abtöten können. Im Gegensatz zu den roten Blutkörper-chen oder Blutplättchen können weiße Blutkörperchen den Blutkreislauf verlassen und ins Gewebe eindringen. Auf diesem Weg wehren sie angreifende Bakterien oder Pilze ab und helfen uns beim Heilungsprozess von Infektionen.
  • Eosinophile und Basophile sind zwei weitere Arten von weißen Blutkörperchen. Sie sind an allergischen Reaktionen beteiligt.
  • Die meisten Lymphozyten befinden sich im sogenannten lymphatischen System, welches unter anderem aus Lymphknoten, Lymphbahnen und der Milz besteht. Einige Lymphozyten können auch in der Blutbahn vorhanden sein. Es gibt drei größere, unterschiedliche Arten: T-Zellen, B-Zellen und NK- (Natural Killer) Zellen.
Das Knochenmark ist eine Art Schwammgewebe, das sich im inneren Hohlraum des Knochens befindet. Nach der Geburt ist dort die Produktionsstätte für Blutzellen. Alle Knochen enthalten aktives, blutbildendes Knochenmark. Bis zum Zeitpunkt des jungen Erwachsenenalters enthalten aber nur noch die Hüft-, Schulter-, Rippen- und Schädelknochen sowie die Wirbel und das Brustbein aktives, blutbildendes Mark. Die Hand-, Arm-, Fuß- und Beinknochen enthalten kein aktives Knochenmark mehr.

Der Prozess der Blutbildung wird Hämatopoese genannt. Eine kleine Gruppe von Zellen, Stammzellen genannt, sind für die Bildung aller Zellen im Knochenmark verantwortlich. Diese Stammzellen verwandeln sich durch einen besonderen Prozess in spezielle Blutzellen. Wenn diese komplett entwickelt und funktionsfähig sind, verlassen sie das Knochenmark und treten in den Blutkreislauf ein.

Jeder Gesunde verfügt über eine ausreichende Anzahl von Stammzellen, welche die kontinuierliche Produktion neuer Blutzellen aufrecht erhalten und damit die Zellen ersetzen, die täglich durch den Blutkreislauf verloren gehen. Einige Stammzellen treten auch in die Blutbahn ein, sind allerdings in so geringer Anzahl vertreten, dass man sie nicht im regulären Bluttest zählen kann. Es ist wichtig, dass sie im Blut vertreten sind, da durch spezielle Techniken sie von einem fraglichen Spender entnommen werden und dem passenden Empfänger transplantiert werden können. Der Austausch von Stammzellen zwischen Blut und Knochenmark und umgekehrt findet bereits im Fötus statt.


HAARZELL-LEUKÄMIE
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Die frühesten Beobachtungen an Patienten mit erhöhter Anzahl weißer Blutkörperchen wurde von europäischen Ärzten im 19. Jh. gemacht und führte zu dem Ausdruck "weißes Blut". Später jedoch wurde der Begriff "Leukämie" gewählt. Er wird aus den beiden griechischen Wörtern "leukos" = weiß und "haima" = Blut gebildet.

Die beiden Hauptformen werden die myeloische und die lymphatische Leukämie genannt. Diese werden nochmals in zwei weitere Untergruppen eingeteilt, die akute und die chronische Verlaufsform. Die Bezeichnung "myeloisch" oder "lymphatisch" gibt an, welche Gruppe von Zellen betroffen sind.

Die akute Leukämie ist eine schnell verlaufende Form, die besonders die Zellen betrifft, welche nur sehr einfach gebildet oder noch nicht vollständig entwickelt sind. Daher können diese Zellen nicht ihren ursprünglichen Aufgaben nachkommen. Die chronische Leukämie verläuft eher langsam, so dass eine größere Anzahl vollständig entwickelter Zellen gebildet werden kann.

Durch Forschungen wurden weitere spezifische Merkmale von Zellen gefunden und führten damit nochmals zu Untergruppierungen der großen Leukämien.

Die Haarzell-Leukämie ist eine solche Untergruppierung der chronisch lymphatischen Leukämie. Diese Formen und Untergruppierungen geben dem Arzt eine bessere Möglichkeit zu bestimmen, welche Therapie am besten geeignet ist für den entsprechenden Zelltypen und wie schnell oder langsam die Erkrankung fortschreiten wird.

Die Haarzell-Leukämie ist eine langsam fortschreitende, bösartige Erkrankung der B-Lymphozyten. Sie wird deshalb so genannt, weil die Zellen auf ihrer Oberfläche kleine, dünne Ausläufer haben, die unter dem Mikroskop wie Haare aussehen. Haarzellen sammeln sich vor allem in der Milz und im Knochenmark an, weniger in den Lymphknoten. Aufgrund der Ansammlung dieser erkrankten und funktionslosen Lymphozyten im Knochenmark wird die Bildung von gesunden Blutzellen nicht nur beeinträchtigt, sondern unterbunden. Diese aber sind besonders wichtig für das Wohl des Patienten.

Leider konnte noch immer nicht festgestellt werden, weshalb es den erkrankten Zellen gelingt, eine solche Überbesiedlung zu erreichen und somit den Prozess der Blutzellenbildung zu unterdrücken. Die Ansammlung in der Milz führt mit der Zeit dazu, dass diese sich vergrößert.

Die Haarzell-Leukämie ist eine äußerst seltene Form und macht nur ungefähr 2% aller Leukämien aus. Sie wird meistens bei Erwachsenen zwischen 40 und 60 Jahren diagnostiziert und betrifft überwiegend Männer. Aufgrund ihrer langsamen Entstehung gehört sie zu den chronischen Leukämien.


SYMPTOME
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Da die Entstehung dieser Leukämie sich oft über einen sehr langen Zeitraum hinzieht, sind die Symptome am Anfang nur sehr vage, oft denen anderer Erkrankungen gleich und machen es schwer, eine Haarzell-Leukämie zu diagnostizieren. Meistens wird sie jedoch im Rahmen eines medizinischen "Check-ups" festgestellt. Entweder, da die Milz, Leber und vielleicht Lymphknoten vergrößert und die Blutwerte unerwartet niedrig sind. Manchmal spüren Patienten eine leichte Schwellung oder Beschwerden im Bereich des linken Ober-bauches aufgrund der Milzvergrößerung. Oft führt unerklärlicher Gewichtsverlust, das Gefühl des Unwohlseins, der Müdigkeit und Schwäche den Betroffenen zu seinem behandelnden Hausarzt.

Durch die Unterbindung der Blutbildung im Knochenmark kommt es zu einer Anämie (reduzierte Anzahl roter Blutkörperchen), Thrombozytopenie (reduzierte Anzahl der Blutplättchen) und einem erhöhten Infektionsrisiko aufgrund der geringeren Anzahl weißer Blutkörperchen. Sind alle drei Blutzelltypen vermindert, so spricht man von einer Panzytopenie. Obwohl Haarzellen zur Gruppe der Lymphozyten gehören, ist eine Lymphknotenvergrößerung eher ungewöhnlich. Haarzellen sind überwiegend in der Milz und im Knochenmark vertreten, wahrscheinlich, weil sie dort am besten wachsen können.

Eine deutliche Abnahme der Phagozyten (Neutrophile und Monozyten) führt zu einem erhöhten Infektionsrisiko. Dies macht sich bemerkbar durch Fieber, Schüttelfrost und andere "Grippe-" ähnlichen Symptome. Wiederkehrende Infektionen, wie z.B. Schnupfen oder Halsentzündungen, schwächen den Erkrankten. Viele und oft ausgeprägte "blaue" Flecken entstehen ohne irgendwelche Verletzungen und sind Anzeige für die niedrige Anzahl von Blutplättchen. Einige Betroffene verspüren eine anhaltende Müdigkeit, die Farbe der Haut ist blasser, sie klagen über Kurzatmigkeit bei einfachen Tätigkeiten. All dies sind unter anderem Symptome einer Anämie.




DIAGNOSESTELLUNG
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Eine exakte Diagnosestellung erfolgt in der Regel durch spezielle Blutuntersuchungen und eine Knochenmarksentnahme. Ihr behandelnder Arzt wird eventuell den Verdacht einer Haarzell-Leukämie haben, nachdem bei einer Blutuntersuchung eine niedrige Anzahl von Blutkörperchen festgestellt wurde. Möglicherweise sind sogar Haarzellen bereits im Blut vorhanden. In den meisten Fällen ist jedoch die Entnahme und Untersuchung des Knochenmarks nötig, um die Erkrankung definitiv zu bestätigen.

Knochenmarksproben werden unter örtlicher Betäubung vom Beckenknochen entnommen. Der Patient liegt auf dem Bauch oder auf der Seite. Mit einer speziellen Nadel und Spritze wird etwas vom Mark vorsichtig angesaugt und ein winziges Stück Knochen entnommen. Vor der Untersuchung kann ein leichtes Beruhigungs- und Schmerzmittel gegeben werden. Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten und kann in Ihrem Krankenhaus vor Ort durchgeführt werden, meistens sogar in der angeschlossenen Tagesklinik/Ambulanz.

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, das Knochenmark zu untersuchen. In der Regel wird das Mark auf eine kleine Glasplatte gestrichen und getrocknet. Das trockene Mark wird danach in spezielle Farbe getaucht. Die Zellen nehmen diese auf, und unter dem Elektronen-Mikroskop kann man erkennen, um welche Art von Zellen es sich handelt, ob gut- oder bösartige Zellen und ob Haarzellen dabei sind.

Ein ganz spezieller Test, "Immunophänotypisierung" genannt, wird sowohl an Blut- als auch an Knochenmarkszellen durchgeführt. Spezielle Eiweiße sind auf der Oberfläche einer jeden Zelle platziert, jede Zelle hat ihr eigenes Muster, wie diese Eiweiße angelegt sein sollen. Natürlich hat die Haarzelle, wie jede andere Zelle auch, ihr eigenes Muster. Diese Eiweiße (auch Antigene genannt) werden mit ihren dazugehörigen Antikörpern verbunden und können durch ein besonderes Untersuchungsgerät bestimmt werden. Dies hilft dem Arzt bei der exakten Bestimmung der Leukämieform.

Die Computertomographische Röntgenuntersuchung, kurz CT genannt, sollte wegen der hohen Strahlenbelastung zur Kontrolle der vergrößerten Milz wenn möglich vermieden werden. Deshalb ist stattdessen eine einfache Ultraschall-Untersuchung die Methode der Wahl.


BEHANDLUNG
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Da sich die Haarzell-Leukämie sehr langsam entwickelt, kann es sein, dass Sie vorerst gar keine Therapie benötigen. Der behandelnde Arzt wird weiterhin Ihre Blutwerte regelmäßig überwachen und feststellen, wann eine Therapie nötig sein wird.

Durch Einführung neuer chemischer Wirkstoffe hat sich die Therapie der Haarzell-Leukämie drastisch verändert. Wenn diese Wirkstoffe erfolgreich die Haarzellen bekämpft haben, kann das Knochenmark die Produktion von gesunden Blutzellen wieder aufnehmen. Außerdem werden auch Haarzellen, die in der Milz (und evtl. in den Lymphknoten) verbreitet sind, abgetötet. Die Medikamente befreien so den ganzen Körper von der schädlichen Wirkung der leukämischen Zellen.

Chemotherapie:
Der Gebrauch von Medikamenten, um bösartige (maligne) Zellen abzutöten, wird Chemotherapie genannt. Es sind verschiedene Wirkstoffe zur Behandlung der Haarzell-Leukämie erhältlich: Cladribin (2-CdA oder Leustatin®) und Pentostatin (Deoxy-coformycin oder Nipent®) sind besonders wirksam in der Bekämpfung der Haarzellen. Das Knochenmark kann sich dadurch wieder erholen und gesunde Blutzellen können sich wieder bilden. Die Größe der Milz und evtl. betroffener Lymphknoten normalisiert sich bzw. verkleinert sich zumindest.

2CdA und Pentostatin haben ungefähr den gleich hohen Wirkungsgrad, jedoch wird 2CdA als Mittel der Wahl gegeben aufgrund der kurzen Behandlungsdauer. 2CdA wird täglich als Kurzinfusion über sieben oder fünf Tage gegeben. In der Regel kann dies ambulant durchgeführt werden. Nur in besonderen Fällen ist ein Krankenhausaufent-halt notwendig. Bei etwa 75 Prozent der Erkrankten kommt es zu einer kompletten Remission (Verschwinden des Krankheitsbildes) durch eine einzige, sieben- bzw. fünftägige Anwendung. Die übrigen Patienten erreichen eine Teilremission (teilweises Verschwinden des Krankheitsbildes). Die Mehrheit der Betroffenen bleibt für mindestens fünf Jahre in Remission.

Während oder kurz nach der 2CdA-Behandlung tritt oft Fieber über 38°C auf. Die Zeit des Fiebers fällt mit dem Abfall der Haarzellen im Blut zusammen. Dieses Fieber ist medikamentenbezogen und hat nichts mit Infektionen zu tun. Es verschwindet gewöhnlich nach 3 bis 10 Tagen. In den ersten Wochen nach der eigentlichen Behandlung verspüren viele Patienten starke Müdigkeit. Auch sind die Blutwerte meistens noch relativ niedrig. Beides jedoch verbessert sich mit der Zeit, und die Werte kehren in den Normalzustand zurück. Nebenwirkungen können sein: Kopfschmerzen, Übelkeit, Hautausschlag, Muskelkater und Schwäche.

Pentostatin ist ebenfalls eine Medikation, die sehr gute Erfolge bei Haarzell-Leukämie gezeigt hat. Überwiegend wird es bei Patienten eingesetzt, die gerade eine akute Infektion durchlaufen, da es eine weniger toxische Wirkung auf das noch gesunde Knochenmark hat. Pentostatin wird ebenfalls als Kurz-Infusion verabreicht, jede zweite Woche, für drei bis sechs Monate. Die Gabe von Pentostatin dauert etwa 20 Minuten. Die Remissionsrate liegt bei etwa 80 Prozent und "hält" bei der Mehrheit der Betroffenen für mindestens 8 Jahre an. Nebenwirkungen können sein: Fieber, Hautausschlag, kurzzeitige Einschränkung der Nierenfunktion und Übelkeit.

Die beiden Typen der Alfa Interferone - Typ 2a (Roferon®) und Typ 2b (Intron-A®) - können ebenfalls zur Behandlung der Haarzell-Leukämie eingesetzt werden. Die antileukämische Wirkung ist bei beiden Formen ähnlich. Grundsätzlich unterstützt Interferon den Aufbau des eigenen Immunsystems und hilft wahrscheinlich so in der Bekämpfung der Haarzellen. Die genaue Wirkungsweise ist jedoch nicht ganz geklärt. Interferon wird 3 mal wöchentlich als Injektion ins Fettgewebe der Haut über einen längeren Zeitraum gegeben. Eine Langzeiterhaltung der Interferon-Therapie kann notwendig sein, um die Erkrankung im Rahmen zu halten. Nebenwirkungen können sein: Müdigkeit, Fieber und Knochenschmerzen. Dieses Medikament wird meist nur dann eingesetzt, wenn Patienten weder auf 2CdA noch auf Pentostatin ansprechen.

Immuntherapie für Patienten nach Rückfall:
Ein Teil der Betroffenen erleidet einen Rückfall nach der ersten Therapie bzw. einer Remissionsphase. Diejenigen, die mit 2CdA oder Pentostatin behandelt wurden, sprechen vielleicht auf einen weiteren Kurs desselben Medikaments an.

Ein neuer Wirkstoff wurde im Nationalen Krebsinstitut in den USA entwickelt. Er erwies sich als wirksam bei einer hohen Anzahl von Haarzell-Leukämie-Betroffenen, welche gegen die aktuellen Therapieformen generell resistent sind bzw. später erst resistent wurden.

Bei dem neuen Medikament handelt es sich um einen Antikörper, der auf das Antigen auf der Oberfläche der Haarzelle abzielt. Als Anhang an den Antikörper befindet sich ein hochwirksames, bakterielles Toxin, das die Haarzellen abtöten soll. Das Medikament wird intravenös. verabreicht. In Deutschland erhält der Patient 4 Gaben im Abstand von 14 Tagen. Die erste Gabe muß stationär erfolgen. In ersten Studien wurde diese Variante bei einer kleinen Anzahl von Patienten angewendet und erschien als äußerst effektiv, vor allem, da es mit geringen Nebenwirkungen verbunden ist.

Operative Eingriffe:
Da Haarzellen die Milz infiltrieren, führen sie so zu deren Vergrößerung. Die Milz liegt im Bereich des linken Oberbauchs entlang des Rippenbogens zwischen Magen und Zwerchfell. Ihre Vergrößerung kann zu einer Einklemmung und Zerstörung gesunder Blutzellen sowie Beschwerden und Unwohlsein im Oberbauch führen.

Vor Einführung der jetzt bekannten Medikamente war die operative Entfernung der Milz eine sehr weit verbreitete Therapie. Sie wird Splenektomie genannt und unter Vollnarkose durchgeführt.
Heute wird die Splenektomie nicht in der Frühphase der Erkrankung benutzt, da andere, wirksame Therapien zur Verfügung stehen.

Stammzellen-Transplantation:
In äußerst seltenen Fällen wird für Patienten mit besonderen Problemen eine Transplantation von Stammzellen erwogen. Für die Transplantation werden Stammzellen aus dem Blut oder Knochenmark eines genetisch geeigneten Spenders gewonnen und dann transplantiert. Der betroffene Patient (Empfänger) muss sich jedoch vorher einer sehr intensiven Chemotherapie unterziehen, welche manchmal mit Strahlentherapie kombiniert wird. Dabei werden nicht nur die bösartigen Zellen beeinflusst, sondern auch die Bildung von gesunden Blutzellen gehemmt. Letzteres soll nun durch die Transplantation der frischen Stammzellen ausgeglichen werden. Dieses Verfahren kann vielleicht bei jungen Patienten hilfreich sein, die einen geeigneten Spender haben und nicht auf Chemotherapie ansprechen.


NACHSORGE
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Seit Einsatz dieser effektiven Medikamente spricht die Haarzell-Leukämie in der Regel mit diesen Verfahren an, und die meisten Patienten haben eine wesentlich verlängerte Remissionsphase. Das anfängliche Ziel der Therapie ist die Erzielung einer kompletten Remission. Komplette Remission bedeutet, dass alle Haarzellen im Blut, im Knochenmark und der Milz abgetötet werden, die Milz sich verkleinert und die Blutwerte wieder in ihren Normalbereich zurückkehren. In dieser Situation sollte das Infektionsrisiko für den Betroffenen nahe dem der allgemeinen Bevölkerung liegen.

Nachdem die Behandlung beendet ist und der Patient sich in Remission befindet, muß in regelmäßigen Zeitabständen kontrolliert werden. Während dieser Nachsorgeuntersuchungen wird der Patient körperlich untersucht, und es wird Blut abgenommen. Von Zeit zu Zeit muß evtl. nochmals Knochenmark entnommen und untersucht werden und eine Ultraschall-Untersuchung zur Kontrolle der Milz durchgeführt werden.


URSACHE UND RISIKOFAKTOREN
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Die Ursachen für die Entstehung der Haarzell-Leukämie sowie deren Vorbeugung sind nach wie vor unbekannt. Es scheint keinen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Krankheit und Umweltgiften zu geben. In sehr seltenen Fällen trat die Erkrankung innerhalb derselben Familie bei mehr als einem Mitglied auf. Jedoch konnte kein generelles Vererbungsmuster entwickelt werden.


SOZIALE UND EMOTIONALE ASPEKTE
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Die Diagnosestellung einer Leukämie bringt eine ungeahnte emotionale Belastung für Sie als Betroffenen, Ihre Familie und Ihre Freunde. Das Gefühl der Ablehnung, Depression, Hoffnungslosigkeit und Angst sind völlig normale Reaktionen. Ein Mangel an Verständnis für das so Unerwartete, über das, was noch passieren wird und in der Zukunft liegt, sollte möglichst in direkten und verständnisvollen Gesprächen zwischen Arzt, Patient, Familie und Pflegepersonal besprochen werden.

Familienmitglieder und Angehörige haben oftmals Fragen zur Chemotherapie und alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Am besten stellen Sie alle fachspezifischen, medizinischen Fragen direkt an Ihren behandelnden Arzt. Probleme und Reaktionen, die Sie vielleicht haben und denen sie begegnen werden, können Sie bei Ihrem betreuenden Pflegepersonal und Psychologen ansprechen. Diese verstehen besonders gut die Komplexität der Gefühle und speziellen Bedürfnisse eines Leukämiepatienten. Auch verbringen sie so viel Zeit wie nötig mit dem Betroffenen und entwickeln so ein Vertrauensband, das eine große Hilfe in der emotionalen Unterstützung des Kranken darstellt.

Die Selbsthilfegruppe und die Deutsche-Leukämie-und Lymphomhilfe sind mit weiteren Informationen und Treffen auch immer für Sie da.

Viele Betroffene und ihre Angehörigen durchlaufen verschiedene Emotionen. Nicht jeder kann gleich gut oder schlecht mit der Diagnosestellung umgehen. Manchmal ist es für die Familie schwieriger, als für den Kranken selbst. Informationen über die Haarzell-Leukämie, die Therapien und Aussichten sollten Ihnen helfen, diese schwierige Zeit am Anfang zu überstehen.


ZUKUNFT
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Effektive chemische Wirkstoffe wurden zur Therapie der Haarzell-Leukämie entwickelt. Dadurch hat sich das Leben vieler Betroffener wesentlich verbessert und verlängert. Viele Patienten bleiben in Remission nach der Behandlung mit 2CdA oder Pentostatin und haben eine ganz normale Lebenserwartung. Die zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten mit Interferon, der Splenektomie, der Antikörpertherapie und bei jungen Patienten mit der Stammzellen-Transplantation ergeben mehrere Therapieformen für Betroffene, die nicht auf Pentostatin oder 2CdA ansprechen.

Monoklonale Antikörper:
Wie schon erwähnt, werden neue Methoden untersucht, um die bereits vorhandenen Therapien verbessern zu können. Klinische Studien erkunden den Einsatz von verschiedenen Antikörpern, die sich speziell an leukämische Zellen heften und diese dann entweder sofort abtöten oder ein besonderes Gift an die leukämische Zelle abgeben. Die Haarzellen-spezifischen Antikörper befreien das Knochenmark von den Haarzellen, jedoch im Gegensatz zu den Chemotherapeutika zerstören sie nicht auch die gesunden Zellen im Mark. Diese neue Therapie wird sich vielleicht als wirksamer erweisen, als die momentanen Möglichkeiten oder zumindest den Patienten helfen, die nicht auf die heute verfügbaren Chemotherapeutika ansprechen.

Mit jedem weiteren Jahr werden neue Entdeckungen gemacht und neue Wege eröffnen sich, wie wir die jetzigen Medikamente besser einsetzen können. Wir hoffen, dass sich die Zahl der Patienten in kompletter Remission erhöhen wird und vielleicht sogar die Krankheit einmal ganz geheilt werden kann.



GLOSSAR
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Erklärung von Fachausdrücken


akut
plötzlich auftretend, von kurzer Dauer

ambulant
ohne Krankenhausaufenthalt

Anämie
Blutarmut; Verminderung der roten Blutkörperchen, des Hämoglobins oder des gesamten Blutvolumens.

Antigene
Bestimmte Strukturen auf der Zell-Oberfläche von Bakterien, Viren oder Pilzen. Kommt es zu einem Befall des Körpers mit solchen Krankheitserregern, so bilden die aus den B-Lymphozyten entstandenen Plasmazellen Antikörper.

Antikörper
Bestandteil des körpereigenen Abwehrsystems; Antikörper binden fremde und körpereigene Stoffe wie zum Beispiel Giftstoffe und Viren und machen sie unschädlich. In der Medizin können Antikörper zu diagnostischen und Behand-lungszwecken eingesetzt werden. So genannte monoklonale Antikörper können im Labor hergestellt und therapeutisch zur Bekämpfung von Tumorzellen eingesetzt werden.

Basophile
eine Art der weißen Blutzellen, die an gewissen allergischen Reaktionen beteiligt sind.

Biopsie
Mit einem Instrument (z.B. Hohlnadel) wird Gewebe entnommen und mikrosko-pisch untersucht.

Blutplasma
Bestandteil des Blutes (55% des Gesamtblutes), das sich zu mehr als 90% aus Wasser und Eiweißkörpern zusammensetzt.

B-Lymphozyten
Untergruppe der Lymphozyten, die beim Menschen im Knochenmark, in den Lymphknoten, in der Milz und in anderen Lymphorganen heranreifen. B-Lymphozyten entwickeln sich beim Kontakt mit einem bestimmten Antigen zu den antikörperproduzierenden Plasmazellen oder zu den so genannten Gedächniszellen. Letztere werden beim erneuten Kontakt mit dem gleichen Antigen (unter Mitwirkung der T-Lymphozyten) wieder aktiv und geben die gespeicherten Informationen an die Plasmazellen weiter, die daraufhin spezifische Antikörper bilden.

Chemotherapie
Behandlung mit chemischen Substanzen, die eine Wachstumshemmung von Tumorzellen im Organismus bewirken bzw. diese Zellen abtöten sollen.

chronisch
langsam verlaufend, sich langsam entwickelnd.

Computertomographie (CT)
computerunterstütztes röntgendiagnostisches Verfahren zur Herstellung von Schnittbildern (Tomogramme, Schichtaufnahmen). Die Schnittbilder errechnet der Computer aus der Absorption eines feinen Röntgenstrahls, der durch die zu untersuchende Schicht gesendet wird.

Eosinophile
Eine Art von Blutzellen, die bei allergischen Reaktionen reagiert und die auch manchmal gegen Parasiteninfektionen wirksam ist.

Erhaltungstherapie
Behandlung zur Stabilisierung einer erreichten Remission

Erytrozyten
rote Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Blut zuständig sind.

Granulozyten
Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die eine große Bedeutung für die eigentliche Infektionsabwehr haben.

Hämatologe
Facharzt, der sich auf die Behandlung von Bluterkrankungen spezialisiert hat.

Hämatopoese
Blutbildung

Hämoglobin
roter Farbstoff in den roten Blutkörperchen, die u.a. für den Transport bzw. die Bindung von Sauerstoff zuständig sind.

Immunabwehr
Fähigkeit des körpereigenen Abwehrsystems Antigene, also Fremdkörper wie Bakterien und Pilze zu bekämpfen.

Infektion
Invasion und Vermehrung von krankheitsproduzierenden Organismen im Körper.

Infektionsabwehr
Abwehrkräfte des Organismus gegen eine Infektion durch Bakterien, Viren oder Pilze.

Interferone
Botenstoffe, mit denen sich die körpereigenen Abwehrzellen untereinander ver-ständigen. Diese Stoffe können heute künstlich hergestellt werden und finden Anwendung bei der Behandlung verschiedenen Krebsarten.

intravenös
Verabreichen eines Medikaments oder einer flüssigen Substanz direkt in die Vene.

Knochenmark
Gewebe, welches das Innere des Knochens ausfüllt; Ort der Blutbildung.

Leukämie
die krebsartige Erkrankung eines blutbildenden Gewebes, einschließlich des Knochenmarks.

Leukozyten
weiße Blutkörperchen. Sie spielen die Hauptrolle im Kampf des Körpers gegen Infektionen. Diese Zellen sind in drei Hauptgruppen unterteilt:
Granulozyten, Lymphozyten, Monozyten.
Die meisten Leukozyten befinden sich beim gesunden Menschen im Knochen-mark. Eine Abnahme oder Erhöhung der Leukozytenzahl im Blut deutet auf eine Krankheit hin.

Leukopenie
bezeichnet die niedrige Zahl von weißen Blutzellen.

Lymphknoten
finden sich an vielen Stellen des Körpers und stellen ein Filtersystem für das Gewebewasser (Lymphe) in einer Körperregion dar. Die Lymphknoten gehören zum Abwehrsystem.

Lymphozyten
Untergruppe der weißen Blutzellen, die bei der Abwehr von Krankheiten und Fremdstoffen mitwirken. Von den Lymphozyten befindet sich nur ein kleiner Teil im Blut, der andere Teil ist in den lymphatischen Organen (z.B. Milz), wo sie sich vermehren. Man unterscheidet B-Lymphozyten und T-Lymphozyten.

Makrophagen
Fresszellen im Gewebe; sie bilden zusammen mit den Monozyten ein Abwehr-system gegen körperfremde feste Teilchen.

maligne
bösartig

monoklonal
zu ein- und demselben Klon gehörig. Die Haarzell-Leukämie bildet sich aus einer einzigen bösartigen Plasmazelle, alle hiervon abstammenden Zellen sind gleich.

Monozyten
Untergruppe der weißen Blutkörperchen. Monozyten und Granulozyten töten Bakterien dadurch, dass sie sie auffressen. Bei einem Mangel dieser Zellen ist die Abwehr des Körpers beeinträchtigt.

Neutropenie
Mangel an neutrophilen Granulozyten.

Onkologe
Facharzt für Krebserkrankungen.

Panzytopenie
Verminderung der drei großen Blutzellarten (rote Zellen, weiße Zellen und Plättchen) unter den Normalwert.

physisch
körperlich

Plasmazellen
besondere Art von Lymphozyten. Normale Plasmazellen produzieren Antikörper gegen fremde Erreger, wie etwa gegen Infektionserreger.

Prognose
Vorhersage über den weiteren Krankheitsverlauf.

psychisch
seelisch

Remission
das Nachlassen chronischer Krankheitszeichen. Eine Remission ist aber noch nicht notwendigerweise mit Heilung gleichzusetzen. Die klinische Terminologie unterscheidet darüber hinaus Voll- und Teilremission.

Stammzelle
Ursprungszelle aller Blutzellen

stationär
im Krankenhaus

Strahlentherapie
Behandlung mit radioaktiven Strahlen

Symptome
Krankheitszeichen

Therapie
Heilbehandlung

Thrombozyten
Blutplättchen, eine der Hauptkomponenten des Bluts, die verkleben können, um Verletzungen zu schließen und starken Blutungen vorzubeugen.

toxisch
giftig

Tumor
unkontrolliert wachsende Zellwucherungen, die im gesamten Körper auftreten können.

Weiße Blutzellen
verantwortlich für die Bekämpfung von Infektionen und Erkrankungen.
Das Wort wird synonym für Leukozyten (Neutrophile, Eosinophile, Basophile, Monozyten und Lymphozyten) benutzt.

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